Eurex Clearing, eines der weltweit führenden Clearinghäuser und Teil der Gruppe Deutsche Börse, bietet ab 16. November 2015 den neuen Eurex Clearing Prisma Margin Estimator (Eurex Clearing PME) an. Durch diesen neuen Service erhalten Nutzer ein weiteres Instrument für ihr internes Risikomanagement, mit dem Clearing-Teilnehmer und deren Kunden die Höhe der Sicherheitsleistungen (Initial Margins) ermitteln können. Der neue Eurex Clearing PME wurde in enger Zusammenarbeit mit OpenGamma entwickelt, einem auf Lösungen im Bereich Marktrisikomanagement spezialisierten Finanztechnologieunternehmen.
„Wir haben gemeinsam mit Eurex Clearing daran gearbeitet, dass der neue Service die innovativen Methoden zur Marginberechnung von Eurex Clearing unterstützt und gleichzeitig die Anforderungen der Kunden erfüllt“, sagte Mas Nakachi, CEO von OpenGamma. „Eurex Clearing PME ist ein weiteres Beispiel für unsere erfolgreichen Kooperationen mit der Derivatebranche, um neue und verbesserte Funktionalitäten für die Marginanalyse anzubieten.“
„OpenGammas exzellente Plattform ist eine transparente und flexible Lösung zur schnellen Analyse von Marginanforderungen, die sich einfach integrieren lässt. Das OpenGamma Eurex Clearing Modul wird unseren Kunden aufzeigen, welche Kostenvorteile mit unserer fortschrittlichen Margin-Berechnungsmethode realisierbar sind und damit den Nutzen von Eurex Clearing verdeutlichen”, erklärte Thomas Laux, Chief Risk Officer von Eurex Clearing.
Im Gegensatz zum aktuellen Prisma Online Margin Calculator ist Eurex Clearing PME nicht Teil der Produktions- und Simulationsumgebung von Eurex Clearing, sondern wurde als On Premise-Lösung entwickelt. Dies bedeutet, dass sämtliche Portfolioinformationen zu aktuellen oder anstehenden Transaktionen innerhalb der IT-Infrastruktur eines Clearing-Teilnehmers oder Kunden verbleiben.
Eurex Clearing PME unterstützt die Berechnung von Margin-Anforderungen für börsengehandelte Derivate, außerbörslichen Derivate (OTC) und Cross-Margining-Portfolios. Die Kalkulationen können ferner für „what-if“-Analysen verwendet werden, gleichzeitig lässt sich auch ermitteln, welche potenziellen Transaktionen zu erheblichen Veränderungen in der Höhe der Sicherheitsleistungen führen können.
Der neue Service wird kostenfrei zur Verfügung gestellt.
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