Dieses Rundschreiben enthält wichtige Informationen über die Produktionseinführung des ersten C7-Release, zugehörige Änderungen der Clearing-Bedingungen der Eurex Clearing AG sowie weitere Informationen zur Möglichkeit, Cross Margining-Effekte mit Flexiblen Kundenkonten zu nutzen.
Produktionseinführung der neuen Clearing-Architektur C7
C7, die neue Clearing-Architektur von Eurex Clearing, wird das bestehende Eurex Clearing Classic-System schrittweise ersetzen. Am 30. Juni 2014 findet die Produktionseinführung des ersten Release 1.0 statt. Mit Release 1.0 ermöglicht C7 die Nutzung einer beliebigen Anzahl von Flexiblen Kundenkonten („Additional Agent Accounts“) zur individuellen Segregation von Kundentransaktionen und -positionen.
Änderungen der Clearing-Bedingungen der Eurex Clearing AG
Mit der Einführung von C7 werden die Clearing-Bedingungen der Eurex Clearing AG geändert. Die aktualisierten Abschnitte der Clearing-Bedingungen, wie vom Vorstand der Eurex Clearing AG beschlossen, sind diesem Rundschreiben beigefügt. Alle Änderungen werden zum 30. Juni 2014 wirksam.
Cross Margining auf Flexiblen Kundenkonten
Mit dem Produktionsstart von C7 wird für die Risikoberechnung von Positionen auf Flexiblen Kundenkonten die Berechnungsmethode Risk Based Margining verwendet. Ab dem 15. September 2014 wird für bestimmte Produktgruppen auf Flexiblen Kundenkonten in C7 die Portfolio-basierte Risikomanagement-Methode Eurex Clearing Prisma zusätzlich zur Verfügung stehen. Darüber hinaus wird ab dem 29. September 2014 Cross-Margining zwischen Interest Rate Swaps (IRS) auf EurexOTC Clear und börsengehandelten Fixed-Income-Produkten (FI) sowie Geldmarkt-Produkten (Money Market Products) auch auf den Flexiblen Kundenkonten unterstützt.